Weltenbeschreibung

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Die Welt, die hier beschrieben wird, trägt den Namen Teritres. Diese Welt ist nach der Zerstörung Deres in Folge der Drachenkriege und des Aufkommens des Namenlosen Gottes entstanden (eigene Kampagne unserer Rollenspielgruppe). Vieles in dieser neuen Welt ist vergleichbar mit Dere. An vielen Punkten ergeben sich jedoch gewichtige Unterschiede, die diese Welt auszeichnen.

Ein hervorstechendes Merkmal ist die Verteilung der einzelnen Rassen. Die Zwerge stellen, gefolgt von den Elfen, die vorherrschende Rasse dar. So hat es sich ergeben, dass die allgemein anerkannte Sprache Rogolan ist. In einigen Gegenden ist es jedoch ratsam Isdira zu behrerrschen, da dort die Elfen die größte Volksgruppe sind. Die Menschen stellen nur noch einen kleinen Teil der Gesamtbevölkerung, so dass ihre Sprachen nur örtlichen Charakter haben.

Die Machtverhältnisse auf den einzelnen Kontinenten sind mehr als chaotisch. Überall gibt es Königreiche und Kleinstaaten, die sich keiner gemeinsamen Regierungsform unterwerfen. Teritres ist ständig von kleinen Kriegen und Scharmützeln durchzogen, welche die örtlichen Grenzen ständig verschieben. Kriege zwischen den einzelnen Rassen gibt es im eigentlichen Sinne nicht. Alle Rassen werden anerkannt, wobei gerade die alten Rassen (Zwerge und Elfen) sich untereinander größeren Respekt zollen.

Die Gemeinschaft der Götter ist sehr groß, und keiner vermag genau zu sagen, wie viele es denn genau gibt. Alle bekannten Götter (zu Halbgöttern wird kein Unterschied gemacht) der Welt Dere haben auch hier ihren Platz gefunden. Einzige Ausnahme ist der Namenlose, der in dieser Welt nicht existiert. Die klassische Aufteilung zwischen Gut und Böse existiert hier nicht. Jede Gottheit vereint alle Aspekte in sich. Es kann daher sein, dass die Taten eines Gottes, und somit auch seiner Geweihten, einmal völlig böse und dann absolut gut sind. Jede Gottheit setzt ihre Ziele möglichst effektiv um. In fast allen Tempeln finden sich auch Anhänger aller Ausrichtungen einer Gottheit. Nur selten existieren Tempel, die nur einem Aspekt einer Gottheit huldigen.
Der oberste aller Götter ist der Blinde Seher. Er verkörpert Schicksal, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ihm wird nachgesagt, dass er allwisend und allgegenwärtig ist. Das Bildnis dieses Gottes ist ein alter Mann in langen Gewändern mit Wanderstab, dessen Augen verbunden sind. In den meisten der Tempel findet sich auch ein kleiner Schrein, an dem man dem Blinden Seher huldigen kann. Eigene Tempel für diesen Gott gibt es nicht. Geweihte des Sehers existieren ebenfalls nicht.

Um die Welt von Teritres kreisen zwei Monde. Dies an sich ist noch nichts ungewöhnliches. Einer der beiden Monde befindet sich so nahe an Teritres, dass die Schwerkraft zwischen den beiden Gestirnen eine Wasserverbindung geschaffen hat. Dass der Mond nicht mit Teritres zusammenstößt ist ein eindeutiges Zeichen göttlicher Macht. Viele hundert Jahre lang wurde dieses Phänomen mit Schrecken betrachtet. Erst in den letzten Jahren haben mutige Seeleute die Reise zu dem anderen Gestirn gewagt. Neben unzähligen Verlusten gibt es auch Schiffe, die zurückgekehrt sind. Die Berichte der Seefahrer sind unglaublich, sprechen sie doch von Landmassen, auf denen es Pflanzen und Tiere gibt. Die Nabelverbindung, die einen gigantischen sich windenen Strudel darstellt, befindet sich nördlich von Borruk. Der Punkt trägt den elfischen Namen Sinduriat Esendol trägt, was übersetzt Nabel der Welt bedeutet. Der Mond selbst trägt den Namen Mondruk Shikar. In der Sprache der Zwerge bedeutet dies: Auge des Sehers. Der zweite Mond trägt den recht unspektakulären Namen Rukktor, was Steinklotz bedeutet.

Die Kontinente von Teritres sind nicht miteinander verbunden. dadurch ergibt sich ein Bild einer großen Inselgruppe. Zwischen den einzelnen Kontinenten existieren viele große und kleine Inseln. Bei einigen vermag man nicht genau zu sagen, ob es sich dabei um einen Kontinent oder nur eine Insel handelt. Die Seefahrt spielt daher eine große Rolle, da sie neben den außergewöhnlichen Arten des Reisens (Drachen und Magie) die einzige Möglichkeit darstellt, die Kontinente zu erreichen.

Schon seit vielen hundert Jahren existiert die Gilde der Seefahrer, die sich aus allen Rassen zusammensetzt. Sie stellt einen übergeordneten Machtfaktor auf allen Meeren, Seen und Flüssen dar. Die Gilde hat ihre eigenen Gesetze aufgestellt und steht ihrerseits unter keiner Herrschaft. In jeder größeren Hafenstadt gibt es ein Gildenhaus, welches die Interessen der Gilde vertritt, die Gesetze der seefahrt überwacht und die Handelsgeschäfte übernimmt. Gerade in kleineren Städten, die über keine Gildenhäuser verfügen, floriert der Schwarzhandel und sonstige illegale Aktivitäten.

Neben der Gilde der Seefahrer gibt es zwei weitere Zünfte, die sich keiner Macht unterstellt. Alle Magierorden sind in einem losen Verbund miteinander verknüpft. Neben ständigem Kontakt, den sie zueinander halten, stehen sie auch in Zeiten der Not einander bei. Gelegentlich kommt es vor, dass ein örtlicher Machthaber versucht eine Magiergilde seinen Gesetzgebungen und Interessen zu unterwerfen. Solche Vorhaben scheitern jedoch immer nach spätestens wenigen Monaten, wobei der jeweilige Herrscher immer auf mysteriösem Wege verschwand.

Die Tempel der Khantorei, von denen auf jedem Kontinent mindestens einer zu finden ist, stellen ebenfalls eine unabhängige Macht dar. Obwohl es unter den Khantorei nur Menschen gibt (Laut iherer eigenen Überzeugung eignen sich Menschen am besten für ihre tödliche Ausbildung), sind sie doch sehr hoch angesehen. Noch nie hat ein Khantorei oder gar ein Tempel der Kahntorei versucht eine Machtstellung auszuüben. Vielmehr bieten sie ihre Dienste jedem an, der eine lohnende Herausforderung bieten kann.